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RS1203004
Entscheidungs-Volltext

Befristetes Arbeitsverhältnis eines Lizenzspielers der ersten Fußballbundesliga

1) Die Befristung eines Arbeitsvertrages zwischen einem Fußballverein der ersten Bundesliga und einem Lizenzspielter ist durch den sachlichen Grund der Eigenart der Arbeitsleistung (§ 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 TzBfG) gerechtfertigt.

2) Die Entscheidung darüber, ob der Spieler in Bundesligaspielen eingesetzt wird, unterliegt dem freien Ermessen des Trainers.

LAG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 17.02.2016 – 4 Sa 202/15
NORMENKETTE

BGB § 162 Abs. 1
TzBfG § 14 Abs. 1 S. 2 Nr. 4

Artikel-Inhalt

  • Tenor
  • Tatbestand
  • Entscheidungsgründe

Tenor

  1. Auf die Berufung des Beklagten wird das Urteil des Arbeitsgerichts Mainz vom 19.3.2015 - 3 Ca 1197/14 - wie folgt abgeändert:

    Die Klage wird abgewiesen.

  2. Die Berufung des Klägers wird zurückgewiesen.

  3. Der Kläger hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

  4. Die Revision wird zugelassen.

Tatbestand

Die Parteien streiten darüber, ob ihr Arbeitsverhältnis aufgrund Befristung zum 30.06.2014 geendet, infolge der Wahrnehmung einer Verlängerungsoption (zumindest) bis zum 30.06.2015 fortbestanden

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Version: rc-3.1.26831 (Handelsblatt Fachmedien_DBARBR)
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